Bereit für die nächste Etappe
Bereit für die nächste Etappe
Organisationsentwicklung
Die Stiftung für direkte Demokratie (SDD) feierte 2025 ihr fünfjähriges Bestehen. Nach der Aufbauphase im «Prototyping»-Modus war der Zeitpunkt gekommen, um Bilanz zu ziehen und die strategischen Grundlagen für die nächsten Jahre zu klären.
Im Mai 2025 starteten wir mit einem Kick-off-Workshop in unsere Organisationsentwicklung. Die Stiftung für direkte Demokratie erhielt dafür finanzielle Unterstützung der Stiftung Mercator.

Profil weiterentwickelt
Das Herzstück des Prozesses bildete die Weiterentwicklung von Vision, Mission und einer «Theory of Change». Unsere Stiftung versteht sich künftig als «Teilchenbeschleuniger» für demokratische Transformation. Sie will Menschen befähigen, den demokratischen Wandel aktiv mitzugestalten und Veränderungen bewusst auch ausserhalb etablierter Machtstrukturen anstossen. Prototyping, Vernetzung und praxisnahes Lernen bleiben dabei zentrale Arbeitsweisen.
Angebot geschärft
Das Angebot der Stiftung wurde neu in die zwei Bereiche «Demokratie-Infrastruktur» und «Demokratie-Politik» aufgeteilt. Zur Infrastruktur zählen digitale Werkzeuge wie WeCollect, die politische Beteiligung einfacher, sicherer und inklusiver machen. Gleichzeitig will die Stiftung Menschen als «Change Agents» gezielt ausbilden und vernetzen.
Mit politischen Flagschiff-Projekten und -Kampagnen greift die Stiftung zentrale Fragen der demokratischen Weiterentwicklung auf, etwa im Bereich digitaler Partizipation. Das dabei gewonnene Wissen soll zugänglich gemacht werden und zivilgesellschaftliche Akteur:innen bei ihren Engagements unterstützen.
Organisation im Wandel
Nach dem Übergangsjahr 2025 sind 2026 und 2027 als Aufbaujahre geplant, mit Investitionen in Personal, digitale Infrastruktur und Fundraising. Das Ziel ist es, die bisherige projektorientierte Arbeitsweise zunehmend durch eine strukturell gefestigte Organisation zu ersetzen. Dabei streben wir eine schlanke Struktur an, wobei demokratische Prinzipien nicht nur nach aussen vertreten, sondern auch intern konsequent gelebt werden. Die Ernennung einer neuen Co-Leitung mit Daniel Graf und Sophie Fürst war ein wichtiger Schritt beim Start in die nächste Etappe.
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